Arbeitsschuhe für sicheren Stand – Komfort und Schutz im Job
Arbeitsschuhe sind die Basis für Sicherheit und Komfort im Berufsalltag: Sie schützen vor Stößen, Durchtritt, Nässe und rutschigen Böden – und entlasten Ihre Füße bei langen Schichten. Ob Sicherheitshalbschuhe, Sicherheitsstiefel, Sicherheitssandalen oder Winterarbeitsschuhe – hier finden Sie passende Modelle für Handwerk, Industrie, Lager und Outdoor. Ergänzen Sie Ihren Schutz bei Bedarf mit Einlegesohlen und Zubehör. Wählen Sie jetzt Ihre passende Sicherheitsklasse und starten Sie mit sicherem Tritt in den Arbeitstag.
Arbeitsschuhe – Sicherheit, Komfort und zuverlässiger Halt für jeden Tag
Wer täglich im Job auf den Beinen ist, weiß: Die richtigen Schuhe entscheiden über Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Sicherheit. Arbeitsschuhe sind mehr als „nur“ Fußbekleidung – sie schützen vor Verletzungen, unterstützen ein ergonomisches Gehen und geben Ihnen sicheren Halt auf unterschiedlichen Untergründen. Besonders in Handwerk, Industrie, Logistik, Bau oder im Außenbereich ist der passende Fußschutz ein Muss.
Bei wemaonline.de finden Sie eine breite Auswahl für unterschiedliche Anforderungen – von leichten Sicherheitshalbschuhen über robuste Sicherheitsstiefel bis zu praktischen Sicherheitssandalen. Auch spezielle Varianten wie Sicherheitsschuhe für Damen, Überschuhe, Winterarbeitsschuhe, Multifunktionsschuhe oder Gummistiefel sind Teil des Sortiments. Und für noch mehr Tragekomfort lassen sich viele Modelle ideal mit Einlegesohlen und Zubehör ergänzen.
Welche Arbeitsschuhe passen zu Ihrem Einsatz?
Nicht jeder Arbeitsplatz stellt die gleichen Anforderungen. Während in der Werkstatt oft eine rutschhemmende Sohle und Schutzkappe im Fokus stehen, sind im Nassbereich oder auf Baustellen zusätzliche Eigenschaften wie Durchtrittschutz oder erhöhte Wasserbeständigkeit wichtig. Genau hier helfen die Sicherheitsklassen und die unterschiedlichen Schuharten, schnell die richtige Wahl zu treffen.
Überblick über die Unterkategorien
Sicherheitshalbschuhe
Leicht, beweglich und ideal für Werkstatt, Lager, Montage oder Produktion.
Sicherheitsstiefel
Mehr Schaft, mehr Stabilität – perfekt für Baustelle, Outdoor und harte Bedingungen.
Sicherheitssandalen
Luftig für warme Umgebungen, ohne auf Schutz zu verzichten (bei geschlossener Ferse je nach Klasse möglich).
Sicherheitsschuhe Damen
Passformen, die auf viele Damenfüße abgestimmt sind – komfortabel und sicher.
Überschuhe
Praktisch als zusätzlicher Schutz, z. B. für Hygienezonen oder Besucherbereiche.
Winterarbeitsschuhe
Für kalte Temperaturen – wärmer, oft mit isolierenden Eigenschaften und griffiger Sohle.
Multifunktionsschuhe
Vielseitig für Job und Freizeit, oft sportlich inspiriert.
Gummistiefel
Ideal bei Nässe, Matsch oder in landwirtschaftlichen/industriellen Nassbereichen.
Einlegesohlen | Zubehör
Für mehr Dämpfung, Support, Hygiene und längere Tragezeiten.
Sicherheitsklassen & Norm DIN EN ISO 20345:2022 – kompakt und aktuell
Die DIN EN ISO 20345:2022 ist die aktuelle Grundlage für Sicherheitsschuhe mit Zehenschutzkappe und bringt bei Kennzeichnungen und Prüfungen wichtige Updates (u. a. neue Rutsch- und Durchtritt-Logik, neue Wasser-Klassen).
Grundanforderungen (Zehenkappe, Druck & Material)
Die Zehenschutzkappe muss einen Stoßtest mit 200 Joule bestehen und eine Druckprüfung mit 15 kN aushalten. Zur Einordnung: 200 J entsprechen ungefähr 20 kg aus ca. 1 m Fallhöhe; 15 kN liegen grob bei ca. 1.500 kg Druck. Die Kappe kann z. B. aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff/Komposit bestehen.
Schutzklasse S1 – trockene Umgebungen, solide Basis
S1 steht für grundlegenden Schutz mit Zehenschutzkappe (200 J), geschlossener Ferse, Energieaufnahme im Fersenbereich und antistatischen Eigenschaften. Typische Einsatzfelder sind z. B. Industrie, Produktion und Logistik – überall dort, wo es überwiegend trocken ist und mechanische Risiken bestehen.
Schutzklasse S1P – zusätzlich Durchtrittschutz (jetzt differenziert)
S1P ergänzt S1 um Durchtrittschutz. In der neuen Norm wird „Durchtrittschutz“ präziser gekennzeichnet – je nach Material und Prüfverfahren. Für Bereiche mit Nägeln, Spänen oder scharfkantigen Resten (Werkstatt, Trockenbau, Holz-/Metallbearbeitung) ist das ein echtes Plus.
Schutzklasse S2 – wasserabweisender Schaft (Upper)
S2 erfüllt S1-Kriterien und ergänzt sie um eine Anforderung an das Schuhoberteil: Es muss gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme geprüft sein (früher oft als „WRU“ bekannt, in der neuen Norm als WPA gekennzeichnet). Das passt gut für Arbeitsbereiche mit gelegentlicher Feuchtigkeit, z. B. Montage- und Lagerbereiche oder Kfz-Umfelder.
Schutzklasse S3 – S2 plus Durchtrittschutz und profilierte Sohle (nicht automatisch „wasserdicht“)
S3 baut auf S2 auf und ergänzt Durchtrittschutz sowie eine profilierte Laufsohle. Wichtig: S3 umfasst Wasserbeständigkeit des Obermaterials (WPA), aber „komplett wasserdicht“ ist erst über WR bzw. die neuen Klassen S6/S7 eindeutig definiert. Ideal ist S3 für Bau, Handwerk und Außenbereiche mit höherer mechanischer Belastung.
S4 und S5 – für (Polymer-)Stiefel im Nassbereich
S4 gilt typischerweise für Gummistiefel/Polymerstiefel (wasserdichte Stiefel-Bauart), ohne verpflichtenden Durchtrittschutz. S5 steht für Stiefel wie S4, plus Durchtrittschutz und profilierte Sohle – ideal bei Nässe, Schlamm und rauen Untergründen.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
S1: Zehenschutzkappe + geschlossene Ferse + antistatisch + Energieaufnahme Ferse
S1P: wie S1 + Durchtrittschutz
S2: wie S1 + wasserbeständiges Obermaterial (WPA)
S3: wie S2 + Durchtrittschutz + Profilsohle
S4: Stiefel (wasserdichte Bauart), ohne Durchtrittschutz
S5: Stiefel wie S4 + Durchtrittschutz + Profilsohle
Zusatzkennzeichnungen A, C, E, FO, HRO, CI/HI, M, CR, WR, WPA, SR, LG, SC – was sie bedeuten
Neben der Schutzklasse gibt es Zusatzanforderungen, die auf dem Schuh gekennzeichnet werden. Dazu gehören u. a.: A (antistatisch), C (leitfähig/partly conductive), E (Energieaufnahme im Fersenbereich), M (Mittelfußschutz), CR (schnittfester Schaft), CI/HI (Kälte-/Wärmeisolierung), HRO (Kontaktwärmebeständigkeit der Laufsohle), WR (Wasserdichtheit des gesamten Schuhs), WPA (Wasserdurchtritt/Wasseraufnahme des Obermaterials).
Wichtiges Update: FO (Kraftstoff-/Ölbeständigkeit) ist in der neuen Norm nicht mehr automatisch in allen Klassen enthalten, sondern wird als optionale Zusatzanforderung gekennzeichnet, wenn sie geprüft ist.
Rutschhemmung in EN ISO 20345:2022: SR statt SRA/SRB/SRC – plus Ø-Symbol
Die bisherigen Kennzeichnungen SRA/SRB/SRC entfallen. Stattdessen gibt es SR als Zusatzkennzeichnung, wenn der Schuh den Rutschtest auf Keramikfliesen mit Glyzerin besteht. Zusätzlich wurde ein Rutschtest mit „Seifenlösung“ als Grundanforderung verankert; wenn der Test nicht durchführbar ist (z. B. Spikes), wird das mit dem Symbol Ø markiert.
Durchtrittschutz nach neuer Norm: P, PL, PS – was ist was?
Früher stand „P“ allgemein für Durchtrittschutz. In der neuen Norm ist das präziser: P kennzeichnet metallischen Durchtrittschutz (Test mit 4,5-mm-Nagel, mind. 1.100 N). PL kennzeichnet nichtmetallischen Durchtrittschutz mit 4,5-mm-Nagel (mind. 1.100 N). PS kennzeichnet nichtmetallischen Durchtrittschutz mit 3,0-mm-Nagel (Mittelwert aus vier Tests mind. 1.100 N). So erkennen Sie schneller, welches System im Schuh steckt.
Neue Schutzklassen S6 und S7: „wasserdicht“ klar definiert
Neu hinzugekommen sind S6 und S7 für Schuhe, die wasserdicht (WR) ausgeführt sind, z. B. durch Membran. Vereinfacht: S6 entspricht einem „S2 + WR“, S7 einem „S3 + WR“. Das ist besonders interessant für Außendienst, Bau und Arbeiten bei dauerhaft nassen Bedingungen.
Optionale Neuerungen: Leitergrip (LG) und Überkappenabrieb (SC)
LG (Ladder Grip) kennzeichnet verbesserten Halt auf Leitern. SC (Scuff Cap) steht für geprüfte Abriebfestigkeit einer Überkappe. Solche Features sind besonders spannend, wenn Sie häufig auf Leitern arbeiten oder die Schuhspitze stark beanspruchen.
Orthopädische Sicherheitsschuhe: neue Einteilung in Typ 1–3
Die Norm unterscheidet orthopädisch angepasste Sicherheitsschuhe in Typ 1 (Einlegesohlen), Typ 2 (modifizierte Schuhe, z. B. Sohle) und Typ 3 (maßgefertigt) – jeweils mit definierten Prüfungen, damit der Schutz erhalten bleibt.
Pflege, Langlebigkeit und nachhaltige Nutzung
So robust Arbeitsschuhe auch sind: Wenn die Schutzkappe beschädigt ist, Nähte aufgehen oder das Material stark verschlissen ist, kann die Schutzwirkung sinken – dann sollte der Schuh ersetzt werden. Auch ohne sichtbare Schäden lohnt sich je nach Beanspruchung eine regelmäßige Prüfung und ein Austausch in sinnvollen Intervallen, damit Komfort und Sicherheit konstant bleiben.
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